Foto: A. Zelck / DRKS
RettungsdienstRettungs-Dienst

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Rettungsdienst ist unser Auftrag

Ansprechpartner

DRK Lüneburg

Tel.: 04131 - 673621
oder 04131 - 673622
oder 04131 - 673624
rettungswache@drk-lueneburg.de

Schnellenberger Weg 42
21339 Lüneburg

Wichtige Mitteilung

Helfen Sie dem Rettungsdienst

Auch wenn Kitas und Schulen schließen, Veranstaltungen abgesagt und viele Dinge eingeschränkt werden, die Arbeit des Gesundheitswesens und damit auch des Rettungsdienstes geht ohne Einschränkungen weiter.

Damit wir Ihre Versorgung auch weiterhin sicherstellen können, bitten wir Sie, falls Sie den Rettungsdienst benötigen, bereits beim Kontakt mit der Rettungsleitstelle ggf. folgende Angaben zu machen:

  • Haben Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet  aufgehalten?
  • Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person?
  • Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem Corona Verdachtsfall?
  • Leiden Sie selbst an Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden, auch wenn diese gar nicht der Auslöser Ihres Notrufes sind?

Bitte wählen Sie den Notruf nur bei starken Beschwerden oder wenn Sie akute Lebensgefahr befürchten. In allen anderen Fällen kontaktieren Sie bitte den Hausarzt, den kassenärztlichen Notdienst (116117) oder die Hotline des Gesundheitsamt (04131 261000). Beim Eintreffen der Rettungsdienstmitarbeiter weisen Sie bitte nochmal konkret darauf hin, wenn bei Ihnen ein Verdacht auf Infektion mit dem Corona-Virus vorliegt.

Sollten die Kolleginnen und Kollegen in einer solchen Situation Ihnen dann mit Schutzausrüstung (Kittel, Mundschutz, etc.) entgegentreten, haben Sie bitte Verständnis, diese Maßnahmen dienen sowohl Ihrer Sicherheit als auch der Sicherheit des Rettungsdienst-Personals.

Wir sind für Sie da, bitte unterstützen Sie uns, damit unsere Kolleginnen und Kollegen auch in den nächsten Tagen und Wochen noch gesund ihren Dienst aufnehmen können, um Ihnen in Notfällen helfen zu können.

Ihre Rettungsdienste im Landkreis Lüneburg


Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Lüneburg e.V. (DRK) und der Arbeiter Samariter Bund (ASB) sind im Landkreis Lüneburg als Beauftragte mit der Durchführung von Rettungsdienst und qualifiziertem Krankentransport betraut.

Der Landkreis Lüneburg hat eine hoheitliche Aufgabe auf die beiden Wohlfahrtsverbände übertragen. Alle Rahmenbedingungen und Preise sind vom Landkreis Lüneburg bestimmt und müssen von den Verbänden eingehalten werden.

Die Notfallversorgung ist in Deutschland in drei Bereiche gegliedert:

  • den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Vertragsärzte,
  • den Rettungsdienst und
  • die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Der Rettungsdienst: 112

© DRK Lüneburg
Rettungswagen des DRK KV Lüneburg e.V., in der Altstadt von Lüneburg

Bei lebensbedrohlichen Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Unfälle, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

In jedem Bundesland regelt ein Landesgesetz den Rettungsdienst. Das Deutsche Rote Kreuz wirkt im Rahmen dieser landesgesetzlichen Regelungen im Rettungsdienst mit.

Über die Notrufnummer 112 erreichen Sie die örtlich zuständige Rettungsleitstelle. Diese nimmt Ihr Hilfeersuchen entgegen und alarmiert entsprechend der geschilderten Lage die erforderlichen Rettungsmittel (z.B. Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung).

Die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Sie ist einerseits Anlaufstelle für den Rettungsdienst und nimmt Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen auf und versorgen sie weiter. Andererseits ist die Notaufnahme/Rettungsstelle auch Anlaufstellen für Patienten die von einem anderen Arzt eingewiesen werden oder aufgrund akuter Erkrankungen oder Verletzungen ärztliche Hilfe benötigen.

NEF - NotarztEinsatzFahrzeug mit modernsten Geräten

Wir bringen den Notarzt – hierzu nutzen wir einen VW T5. Schon lange fährt der Notarzt nicht mehr auf dem Rettungswagen mit (damals NAW). Um ihn flexibler einzusetzen, wird er von einem Rettungsassistenten in einem separaten Fahrzeug zur Einsatzstelle gebracht. Grund hierfür ist, dass zahlreiche Rettungsdiensteinsätze ohne Notarzt abgewickelt werden können. Durch die qualitativ hochwertige Ausbildung der Rettungsassistenten und Rettungssanitäter wird der Notarzt nur in akut lebensbedrohlichen Situationen oder z. B. zur Schmerzbekämpfung benötigt. Am Einsatzort stellt sich die Erkrankung der Patienten oft weniger schlimm dar, als beim Notruf geschildert. So kann der Patient im Rettungswagen abtransportiert werden und der Notarzt ist wieder frei für den nächsten Einsatz.

Datenübertragung gegen Herzinfarkt

Ausgestattet ist das NEF (NotarztEinsatzFahrzeug), so heißt es im Fachjargon, mit diversen Gerätschaften für die Notfallversorgung. Ergänzend zu den Geräten vom Rettungswagen wird z. B. ein Intensivbeatmungsgerät vom Typ Medumat Transport mitgeführt. Ein hochmodernes Gerät mit vielen präklinischen Therapiemöglichkeiten. Es kann unter anderem bei chronischen Patienten durch spezielle Beatmungsmodi Leben retten, in dem es beim Einatmen des Patienten zusätzliche Luft zur Verfügung stellt und die Atmung unterstützt.

Außerdem wird, wie auch auf dem Rettungswagen, ein Corpuls 3 als Defi- und Monitoreinheit mitgeführt. Eine Besonderheit hierbei ist die Fax Funktion. Darüber kann bei einem akuten Herzinfarkt das EKG direkt vom Einsatzort ins Koro-Labor im Klinikum gesendet werden. Die Kardiologen im Krankenhaus können sich so auf den Eingriff vorbereiten, damit keine Zeit verloren geht.

Außerdem werden einige Sondergerätschaften mitgeführt, unter anderem eine sogenannte "EZ I.o". Eine kleine Bohrmaschine, mit der eine Nadel in den Knochen gebohrt wird, über die im Notfall Medikamente gegeben werden. Diese Methode wird aber nur dann angewandt, wenn es nicht möglich ist, dem Patienten anderweitig Medikamente zu verabreichen.

Bei Notfällen mit mehreren Verletzten wird dieses Fahrzeug außerdem vorübergehend als Einsatzleitfahrzeug genutzt, bis der diensthabende leitende Notarzt eintrifft. Hierfür ist im Inneren des Fahrzeugs ein kleiner Schreibtisch, an dem Dokumentationen gefertigt werden können.

Selbstverständlich ist auch dieses Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet. Mit den Doppelblitz-Blaulichtern auf dem Dach, den Frontblitzern im Kühlergrill und dem Martinshorn und der Kompressoranlage in der Stoßstange ist es ähnlich ausgestattet wie die Rettungswagen.

Besetzt wird dieses Fahrzeug durch einen Arzt aus dem Klinikum Lüneburg, der eine Weiterbildung zum Notarzt hat, und einem Notfallsanitäter/Rettungsassistenten vom DRK.

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 geänderte Bezeichnung und Qualifikation der nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der Beruf des Rettungsassistenten wurde in die neue Berufsbezeichnung Notfallsanitäter überführt. Dieser hat gegenüber dem alten Rettungsassistenten eine drei- statt zweijährige, reformierte Ausbildung. Informationen zur Berufsausbildung „Notfallsanitäter“ bei Ihrem Kreisverband. Link zu allen Kreisverbänden.